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    Laden- und Büromieten in deutschen Großstädten: Angebotsmieten im Herbst 2026

    Alexander DitzelCo-Founder & CEO
    Veröffentlicht: Aktualisiert: 4 Min. Lesezeit
    MakroMarktbericht

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Büroflächen liegen die mittleren Angebotsmieten zwischen rund 10 €/m² in Leipzig und 22,50 €/m² in München. Hamburg folgt mit rund 21 €/m², Düsseldorf mit 17,50 €/m².
    • Bei Ladenflächen reicht der Median von rund 13 €/m² in Leipzig bis rund 33 €/m² in München. Zum Vergleich: In Berlin liegt der Median bei 25 €/m², in den Berliner 1a-Lagen bei rund 63 €/m².
    • Die Innenstädte sind überall teurer als der Rest der Stadt. In Frankfurt, Hamburg und Stuttgart werden in der Innenstadt rund doppelt so hohe Büromieten aufgerufen wie in günstigeren Teilmärkten.
    • Für Ladenflächen in München, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Leipzig ist die Datenbasis klein. Diese Werte sind nur als Orientierung zu verstehen.

    Datengrundlage

    Grundlage sind die Laden- und Büroflächen, die neospaces im Oktober 2026 in seiner Datenbank führt, für München, Hamburg, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig. Gezählt werden Einheiten mit Status verfügbar oder bald verfügbar. Es handelt sich um Angebotsmieten (Nettokaltmiete pro m² und Monat), nicht um Abschlussmieten. Einzelne Objekte und Unternehmen werden nicht genannt. Wo mindestens 15 Einheiten mit Mietangabe vorliegen, gibt es einen eigenen Marktbericht; dieser Vergleich fasst alle Städte zusammen und enthält zusätzlich die Ladenmärkte, für die die Datenbasis für einen eigenen Bericht nicht ausreicht.

    Ladenflächen: Angebotsmieten im Vergleich

    StadtVerfügbare Einheitendavon mit MietangabeMedian AngebotsmieteMittlere Fläche
    Berlin (Vergleich)1578725 €/m² (1a-Lagen ca. 63 €/m²)ca. 190 m²
    München145ca. 33 €/m²ca. 140 m²
    Hamburg3015ca. 24 €/m²ca. 240 m²
    Frankfurt am Main83zu wenige Angabenca. 270 m²
    Düsseldorf242120 €/m²ca. 280 m²
    Köln92zu wenige Angabenca. 275 m²
    Leipzig1414ca. 13 €/m²ca. 140 m²
    Stuttgart20keine Angabeca. 160 m²

    München: Nur fünf Läden haben eine Mietangabe. Die Spanne reicht von 15 bis 50 €/m²; die beiden Angebote mit 50 €/m² liegen im Postleitzahlbereich 80335. Gut ein Fünftel des Angebots sind Flächen über 1.000 m².

    Frankfurt am Main: Drei Läden mit Mietangabe, zwischen 22 und 36 €/m². Zwei der acht verfügbaren Flächen sind größer als 1.000 m².

    Köln: Zwei Läden mit Mietangabe, mit rund 10 und 20 €/m². Das Angebot umfasst neben kleinen Läden auch eine sehr große Fläche für Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit.

    Leipzig: Alle 14 Läden haben eine Mietangabe. Die Hälfte der Angebote liegt zwischen 10 und 15 €/m². Im Postleitzahlbereich 04109 (Zentrum) liegt der Median bei rund 32 €/m² (4 Flächen), im Bereich 04103 bei rund 11 €/m² (8 Flächen). Knapp drei Viertel der Läden haben höchstens 250 m².

    Stuttgart: Zwei verfügbare Läden, beide ohne Mietangabe. Gleichzeitig sind sieben aktive Ladengesuche mit Bezug zu Stuttgart hinterlegt, vor allem aus Sanitätshaus, Fahrradhandel und Mode, mit einer mittleren Wunschgröße von rund 325 m².

    Zu Hamburg und Düsseldorf gibt es eigene Berichte mit Teilmärkten und Nachfrage.

    Büroflächen: Angebotsmieten im Vergleich

    StadtVerfügbare Einheitendavon mit MietangabeMedian AngebotsmieteMittlere Fläche
    München1364322,50 €/m²ca. 620 m²
    Hamburg149101ca. 21 €/m²ca. 320 m²
    Düsseldorf1578617,50 €/m²ca. 580 m²
    Stuttgart6922ca. 16 €/m²ca. 410 m²
    Frankfurt am Main1748715,50 €/m²ca. 725 m²
    Köln11470ca. 13 €/m²ca. 450 m²
    Leipzig9382ca. 10 €/m²ca. 395 m²

    Der niedrige Gesamtmedian in Frankfurt erklärt sich aus dem großen Angebot außerhalb der Innenstadt: In den Postleitzahlen 60311 und 60313 liegt der Median bei 30 €/m², an vielen anderen Standorten um 15 €/m². Ähnlich ist es in Hamburg (Innenstadt 25 €/m², Postleitzahlen 21xxx und 22xxx rund 10,50 €/m²), Köln (Innenstadt rund 21 €/m², übriges linksrheinisches Stadtgebiet rund 12 €/m²) und Stuttgart (Mitte 22,50 €/m², Vaihingen 11,50 €/m²). In Leipzig drücken viele einheitlich für 7 €/m² angebotene Flächen den Median; im Zentrum liegt er bei 19 €/m². Frankfurt hat mit rund 725 m² die größte mittlere Fläche, Hamburg mit rund 320 m² die kleinste.

    Was daraus folgt

    • Für Ladenmieter: Außerhalb Berlins und Münchens liegen die mittleren Angebotsmieten meist zwischen 13 und 24 €/m². Wo nur wenige Angebote vorliegen, lohnt sich eine direkte Anfrage, weil viele Flächen ohne veröffentlichte Miete vermarktet werden.
    • Für Büromieter: Der Unterschied zwischen Innenstadt und übrigem Stadtgebiet ist oft größer als der Unterschied zwischen den Städten. Wer bei der Lage flexibel ist, spart deutlich.
    • Für Eigentümer: In allen Städten fehlt bei einem großen Teil der Flächen eine Mietangabe. Eine klare Preisangabe erleichtert Suchenden die Vorauswahl.

    Methodik

    Ausgewertet wurden alle Einheiten der Nutzungsarten Einzelhandel und Büro in der neospaces-Datenbank mit Status verfügbar oder künftig verfügbar in den genannten Städten, Stand 17.10.2026. Mieten = Median der Angebotsmiete netto kalt pro m² und Monat über alle Einheiten mit Mietangabe. Mittlere Fläche = Median der Flächen aller verfügbaren Einheiten der jeweiligen Stadt. Teilmärkte nach Postleitzahl, wie in den Einzelberichten beschrieben. Bei weniger als 15 Einheiten mit Mietangabe ist der Median stark von einzelnen Angeboten abhängig. Berliner Vergleichswerte aus dem Marktbericht Ladenflächen Berlin (Herbst 2026). Die Auswertung wird quartalsweise aktualisiert.

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    Frei verwendbar mit Quellenangabe: neospaces (neospaces.de), Stand 17.10.2026. CC BY 4.0

    AI-generiert, redaktionell geprüft. Briefings werden von neospaces-Research-Modellen aus aktuellen Marktdaten erstellt und vor Veröffentlichung von einem Makler geprüft.

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    Alexander Ditzel, Co-Founder & CEO von neospaces. Die Erstellung wird durch proprietäre AI-Modelle unterstützt. Jedes Briefing wird vor Veröffentlichung geprüft und mit den verlinkten Quellen belegt.
    Wie aktuell sind die Daten?
    Stand: 17. Oktober 2026. Wir aktualisieren Briefings, sobald sich Marktindikatoren, Transaktionsvolumina oder regulatorische Rahmenbedingungen wesentlich verändern.
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