Bürofläche berechnen: Flächenbedarf pro Mitarbeiter
Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Sonderflächen planen und den Büroflächenbedarf als Spanne berechnen.
Ergebnis
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Grundlagen und Einordnung
Der Flächenbedarf eines Büros beginnt mit der Zahl der gleichzeitig benötigten Arbeitsplätze, nicht allein mit der Zahl der Beschäftigten. Der Rechner unterscheidet Zellenbüro, Open Space und Desk-Sharing. Beim Desk-Sharing multipliziert er die Zahl der Mitarbeitenden mit der eingegebenen Quote und rundet die benötigten Plätze auf eine ganze Zahl auf. Eine Quote von fünfzig Prozent bedeutet, dass rechnerisch für die Hälfte der Mitarbeitenden ein Arbeitsplatz vorgesehen wird. Ob das zu Anwesenheitsspitzen, Teamtagen und den betrieblichen Abläufen passt, müssen Sie selbst prüfen.
Für Zellenbüros verwendet die Planung eine Spanne von acht bis zehn Quadratmetern je Arbeitsplatz. Für Open Space und das hier als offene Arbeitslandschaft modellierte Desk-Sharing sind es zwölf bis fünfzehn Quadratmeter. Diese Werte sind im Büro-Ratgeber erläuterte Orientierungswerte und keine vollständige Bemessung jedes konkreten Grundrisses. Der Rechner ergänzt die von Ihnen gewählten Besprechungsräume mit Ihrer Fläche pro Raum sowie Sonderflächen, etwa Empfang, Teeküche, Technik oder Lager. Auf diese Summe wird Ihr frei veränderbarer Zuschlag für Verkehrs- und sonstige Nebenflächen angewendet. Alle diese Eingaben sind Planungsannahmen, keine beobachteten Marktdaten.
Daneben zeigt der Rechner die Mindestgrundfläche eines einzelnen Arbeitsraums nach ASR A1.2: acht Quadratmeter für einen Arbeitsplatz zuzüglich sechs Quadratmeter für jeden weiteren Arbeitsplatz im selben Raum. Für drei Arbeitsplätze sind dies zwanzig Quadratmeter. Diese Untergrenze ist nicht mit dem gesamten Mietflächenbedarf gleichzusetzen. Bei mehreren Räumen gilt die Anforderung für jeden Raum separat. Bewegungsflächen, Möblierung, Raumhöhe, Luftvolumen und die Gefährdungsbeurteilung sind zusätzlich zu beachten. Eine passende Gesamtfläche allein belegt daher nicht, dass ein Grundriss arbeitsstättenrechtlich geeignet ist.
Optional können Sie eine Stadt auswählen. Nur bei mindestens zehn aktiven Büro-Mietangeboten mit gültiger Quadratmetermiete zeigt der Rechner den Median unserer eigenen veröffentlichten Inserate. Der Median liegt in der Mitte der sortierten Angebotsmieten und ist keine Abschlussmiete oder Prognose. Angezeigt werden die Anzahl der ausgewerteten Angebote und das Abrufdatum des verwendeten Bestands. Fehlen ausreichende Daten oder ist der Bestand nicht erreichbar, bleibt die Kostenschätzung ausgeblendet; die Flächenplanung funktioniert weiter. Die Spanne des Monatsbudgets entsteht aus dem Median mal Ihrer Flächenspanne. Nebenkosten, Umsatzsteuer, Stellplätze und Ausbau sind nicht enthalten. Mit Ihrem Suchauftrag übernehmen Sie Stadt, Büro-Nutzung und Flächenspanne direkt in die Suche.
Weiterführender RatgeberHäufige Fragen
Ist die Spanne ein gesetzlicher Mindestflächenwert?
Nein. Die Planungsspanne und die ASR-Mindestgrundfläche eines einzelnen Arbeitsraums werden getrennt angezeigt. Grundriss, Bewegungsflächen und weitere Anforderungen bleiben zu prüfen.
Wann erscheint eine Mietschätzung?
Nur ab zehn aktiven Büro-Mietangeboten der gewählten Stadt mit gültiger Quadratmetermiete. Grundlage sind eigene Angebotsmieten, nicht Abschlussmieten.
Wie wird Desk-Sharing berechnet?
Mitarbeitende mal Quote, auf volle Arbeitsplätze aufgerundet. Im Rechner werden diese Plätze als offene Arbeitslandschaft mit zwölf bis fünfzehn Quadratmetern je Platz geplant.