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    Indexmiete-Rechner Gewerbe

    Indexmiete anhand Ihrer VPI-Stände berechnen, Mietänderung und vertragliche Schwelle transparent prüfen.

    VPI-Werte selbst eingeben, gleiche Indexreihe und gleiches Basisjahr verwenden. Destatis-Wertsicherungsrechner

    Ergebnis

    Noch keine Berechnung.

    Grundlagen und Einordnung

    Eine Indexmiete verknüpft die Entwicklung der vereinbarten Miete mit einem Preisindex. Für viele Gewerbemietverträge wird der Verbraucherpreisindex für Deutschland verwendet. Der Rechner setzt die von Ihnen eingegebenen Indexstände ins Verhältnis und überträgt diese Veränderung auf die aktuelle Monatsmiete. Er ruft keine Indexwerte ab und ergänzt keine angenommenen Marktdaten. Verwenden Sie die im Vertrag vereinbarte Mietbasis und die zugehörigen Bezugsmonate. Die Ausgangsmiete sollte die Nettokaltmiete sein, nicht die Summe aus Miete, Betriebskosten und Umsatzsteuer.

    Der Rechenweg lautet: neue Miete gleich aktuelle Miete mal aktueller VPI, geteilt durch den VPI bei der letzten Anpassung. Die prozentuale Änderung ergibt sich aus dem Quotienten der beiden Indexstände minus eins. Die Differenz der Indexstände ist dagegen eine Änderung in Punkten. Prozent und Punkte sind nicht austauschbar. Der Rechner zeigt beide Größen, damit Sie die Formulierung Ihrer Klausel nachvollziehen können. Alle Zwischenwerte werden ohne vorherige Rundung berechnet; die Darstellung der Miete erfolgt auf Cent.

    Eine vereinbarte Schwelle können Sie optional als Prozentwert oder als Punktzahl eingeben. Der Vergleich verwendet den Betrag der Indexänderung. Damit wird auch eine fallende Entwicklung erfasst. Bei einer exakt erreichten Schwelle zeigt der Rechner diese als erreicht an. Ob Ihr Vertrag eine Überschreitung statt eines Erreichens verlangt, nur Erhöhungen zulässt oder eine Erklärung des Vermieters voraussetzt, muss anhand der Klausel geprüft werden. Die mathematische Zielmiete wird unabhängig von der Schwelle angezeigt und ist keine Aussage darüber, ab wann eine Änderung tatsächlich geschuldet wird.

    Beide VPI-Stände müssen derselben Indexreihe und demselben Basisjahr entstammen. Nach einer Umbasierung dürfen alte und neue Veröffentlichungswerte nicht ungeprüft gemischt werden. Über den verlinkten Wertsicherungsrechner des Statistischen Bundesamts können Sie die geeigneten Werte und die Veränderung nachvollziehen. Das Preisklauselgesetz, kurz PrKG, stellt Anforderungen an die Zulässigkeit von Wertsicherungsklauseln. Gerade im Gewerbemietvertrag sind Laufzeit, Anpassungsmechanismus und Wortlaut entscheidend. Der Rechner ersetzt weder eine Vertragsprüfung noch Rechtsberatung. Unser Ratgeber erläutert diese Punkte. Für eine neue Flächensuche können Sie das berechnete Ergebnis direkt als Nachricht in Ihren Suchauftrag übernehmen.

    Weiterführender Ratgeber

    Häufige Fragen

    Woher kommen die VPI-Stände?

    Sie geben beide Werte selbst ein. Verwenden Sie dieselbe VPI-Reihe und dasselbe Basisjahr; der verlinkte Destatis-Wertsicherungsrechner hilft bei der Prüfung.

    Wird die Miete automatisch wirksam?

    Nein. Das Ergebnis ist eine mathematische Berechnung. PrKG, Vertrag, Schwelle, Bezugsmonat und etwaige Mitteilungspflichten sind gesondert zu prüfen.

    Wie behandelt der Rechner sinkende Indexstände?

    Die Zielmiete sinkt mathematisch. Für die Schwellenprüfung zählt der Betrag der Änderung; die rechtliche Wirkung richtet sich nach dem Vertrag.