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    Gewerbemiete berechnen: Kaltmiete, Nebenkosten, Umsatzsteuer

    Monats- und Jahreskosten einer Gewerbefläche netto und brutto inklusive Stellplätzen und Kautionsszenarien berechnen.

    Ergebnis

    Noch keine Berechnung.

    Grundlagen und Einordnung

    Ein Mietangebot nennt häufig einen Preis pro Quadratmeter und Monat. Für die Entscheidung zählt jedoch das gesamte laufende Budget. Der Gewerbemiete-Rechner verbindet die von Ihnen eingegebene Fläche mit der monatlichen Nettokaltmiete und den monatlichen Nebenkosten pro Quadratmeter. Zusätzlich können Sie die Zahl der Stellplätze und den monatlichen Preis pro Stellplatz berücksichtigen. Sämtliche Preise kommen von Ihnen. Der Rechner setzt keine ortsüblichen Mieten, Betriebskosten oder Stellplatzpreise voraus und ergänzt keine Marktdaten.

    Die Monatskaltmiete ist Fläche mal Kaltmiete pro Quadratmeter. Die Nebenkosten entstehen entsprechend aus Fläche mal Nebenkosten pro Quadratmeter. Die Stellplatzkosten sind Stellplatzanzahl mal monatlichem Stellplatzpreis. Ihre Summe ergibt die monatliche Nettobelastung. Für die Jahreskosten wird dieser Betrag mit zwölf multipliziert. Das Jahresergebnis unterstellt also zwölf volle Monate mit unveränderten Konditionen. Mietfreie Zeiten, unterjährige Übergaben, spätere Indexanpassungen und Staffeln werden nicht automatisch einbezogen. Für den langfristigen Verlauf steht der separate Staffel- und Indexmiete-Vergleich zur Verfügung.

    Sie können wählen, ob neunzehn Prozent Umsatzsteuer hinzugerechnet werden. Ist die Option aktiv, berechnet das Modell die Steuer auf die gesamte eingegebene Nettosumme aus Fläche, Nebenkosten und Stellplätzen. Ohne Umsatzsteuer sind Netto- und Bruttobetrag identisch. Ob ein Vermieter wirksam zur Umsatzsteuer optiert, welche Leistungen steuerpflichtig sind und ob Sie Vorsteuer abziehen können, hängt vom konkreten Vertrag und Ihrer Tätigkeit ab. Das Rechenergebnis trifft dazu keine steuerrechtliche Aussage. Wenn einzelne Positionen anders besteuert werden, ist eine getrennte Abrechnung notwendig.

    Als zusätzliche Liquiditätsorientierung zeigt der Rechner zwei Kautionsszenarien mit drei beziehungsweise sechs Monatskaltmieten. Grundlage ist ausschließlich die Flächenkaltmiete, ohne Nebenkosten, Stellplätze und Umsatzsteuer. Es handelt sich nicht um eine vorgeschriebene Höhe oder eine Aussage über Ihren Vertrag. Bei Gewerbemiete ist die Sicherheit zu vereinbaren. Eine Bankbürgschaft kann andere Liquiditätswirkungen haben als eine Barkaution. Beide Szenarien werden deshalb getrennt von den laufenden Kosten dargestellt.

    Nicht enthalten sind Ausbau, Einrichtung, Umzug, eigene Energieverträge, Versicherungen, mögliche Maklerkosten oder spätere Betriebskostennachzahlungen. Prüfen Sie insbesondere, ob die Nebenkosten ein Vorschuss oder eine Pauschale sind und welche Kostenarten umgelegt werden dürfen. Der Ratgeber zu Gewerbenebenkosten hilft bei der Einordnung. Die Ergebnisnachricht können Sie in einen Suchauftrag übernehmen und um Nutzungsart, Stadt sowie Ihren gewünschten Bezug ergänzen. Damit wird aus dem Kostenvergleich ein konkretes Suchprofil, ohne dass die Berechnung als verbindliches Mietangebot ausgegeben wird.

    Weiterführender Ratgeber

    Häufige Fragen

    Welche Kosten enthält das Ergebnis?

    Flächenkaltmiete, eingegebene Nebenkosten und Stellplatzkosten, optional zuzüglich neunzehn Prozent Umsatzsteuer. Ausbau, Umzug und sonstige individuelle Kosten sind nicht enthalten.

    Sind drei oder sechs Monatsmieten als Kaution vorgeschrieben?

    Nein. Dies sind Szenarien auf Basis der Flächenkaltmiete. Die tatsächlich vereinbarte Sicherheit ergibt sich aus dem Gewerbemietvertrag.

    Bedeutet Brutto die endgültige Belastung?

    Nicht zwingend. Vorsteuerabzug, Nachzahlungen, abweichende Besteuerung und weitere Kosten müssen separat geprüft werden.